Hochwertige Speiseöle werden in der Regel gerne sparsam verwendet. Dennoch können dieses auch bei einer korrekten Lagerung in ihrer Haltbarkeit beeinträchtigt werden. Ein Grund dafür sind die ungesättigten Fettsäuren und andere Zusatzstoffe, die durch Einflüsse der Umwelt verändert werden. Diese Inhaltstoffe reagieren auf eine erhöhte Beeinflussung durch Licht oder Luft. Durch die dadurch hervorgerufene Oxidation wird das Öl ranzig und ungenießbar.

Speiseöle sollten stets an einem dunklen, kühlen Ort gelagert werden. Gekühlt bedeutet in diesem Fall nicht gleich die Lagerung im Kühlschrank. Wer täglich mit Speiseölen kocht, muss sich dann nämlich mit geflocktem oder eingedicktem Öl herumärgern. Weiterhin sollten die Flaschen immer gut verschlossen sein. So bleibt das Aroma des Öls erhalten und auch die Haltbarkeit wird erhöht.

Wie lange sich die einzelnen Speiseöle in etwa halten ist sehr unterschiedlich. Besonders anfällig ist Leinöl. Bereits nach 3 – 4 Monaten ist dieses bei einer Lagerung im Kühlschrank nicht mehr haltbar. Sonnenblumenöl sollte innerhalb von 9 Monaten aufgebraucht werden. Kaltgepresste Öle wie Olivenöl und Rapsöl halten in etwa ein Jahr. In den Genuss von Weizenkeimöl hingegen kommt man sogar ganze 2 Jahre bevor dieses ungenießbar wird. Leinöl, kann nach dem Verfall noch zur Schuh- und Holzpflege verwendet werden, wohingegen für andere Öle keine weitere Verwendung vorgesehen ist. Diese müssen entsorgt werden.

Öle, die mit zusätzlichen Inhaltstoffen, wie Rosmarin oder Salbei verfeinert wurden, sollten besonders vor Umwelteinflüssen geschützt werden, da die Oxydation bei diesen Produkten sehr hoch ist. Deshalb sollten sie sofort nach Gebrauch wiederverschlossen und eingelagert werden.

Das auf der Flasche befindlich Mindesthaltbarkeitsdatum kann bei ungeöffneten Flaschen um ein paar Wochen überschritten werden. Generell empfiehlt es sich aber, Öle im Schrank nicht zu lange aufzubewahren.

Foto: wrw / pixelio.de

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