Untersuchungen ergaben, dass Rapsöl das beliebteste Speiseöl der Deutschen ist. Fragt man nach dem gesündesten, dann behaupten viele, dass sei Olivenöl. Doch stimmt das auch? Selbstverständlich sprechen viele Forschungen dafür. So fanden französische Ernährungswissenschaftler beispielsweise heraus, dass durch den regelmäßigen Verzehr von Olivenöl das Schlaganfallrisiko um 40 Prozent gesenkt wird.Trotz allem sollte man sich nicht nur auf Olivenöl festgelegen, denn auch in anderen Speiseölen stecken wertvolle Inhaltstoffe. Der Anteil der verschiedenen Fettsäuren verrät, wie gesund ein Öl tatsächlich ist. Öle mit mehrfach ungesättigten und essenziellen Fettsäuren sollten den wenig gesättigten auf jeden Fall vorgezogen werden.

Das Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden wird durch gesättigte Fettsäuren stark erhöht, da diese sich in den Gefäßen absetzen. Olivenöl weist mit 19 Prozent einen eher hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren auf. Im Verhältnis dazu besitzt es nur 8 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Unschlagbare 65 Prozent an ungesättigten Fettsäuren stecken in Sonnenblumenöl, 62 Prozent in Sojaöl und 51 in Maiskeimöl.Auch der Anteil an Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren ist wichtig. Viele Menschen nehmen eine zu große Menge an Omega 6-Fettsäuren auf und vernachlässigen die Aufnahme von wertvollen Omega 3-Fettsäuren. Öle mit einem hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren sind Lein-, Raps- oder Wallnussöl. In Olivenöl sind dem gegenüber sehr wenige Omega 3-Fettsäuren enthalten. Fettlösliche Vitamine kann der menschliche Körper besonders gut verarbeiten. Deshalb ist es auch wichtig, dass ein Speiseöl reich an diesen Vitaminen ist. Besonders viel Vitamin A steckt beispielsweise in dem beliebten Rapsöl. Dieses sollte aber kaltgepresst sein. Weil raffiniertes Öl bei der Verarbeitung erhitzt werden muss, gehen viele Vitamine bereits dann verloren.

Um die wertvolle Vielfalt der Speiseöle zu genießen, sollte man also öfter mal die Öle variieren. Wallnussöl zum Salat oder Rapsöl zum Braten ersetzen Olivenöl problemlos. Außerdem ist es auch nicht bewiesen, dass allein Olivenöl das Risiko an Herzinfarkt senkt. Viele Menschen, die häufig mit Olivenöl kochen, ernähren sich im Allgemeinen sehr ausgewogen mit Gemüse und Fisch. Olivenöl ist nichtsdestotrotz sehr gesund. Nicht nur bei der inneren Anwendung, sondern auch von außen lässt Olivenöl uns erstrahlen. In kosmetischen Anwendungen, wie einer Olivenöl-Haarkur, ist es sehr wirksam.

Foto: digitalice / pixelio.de

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